FEBRUAR 2026 - Die zeitweise Primitivität bei den Diskussionen im heimischen Parlament ist erschreckend. Da reden Abgeordnete vom Wunsch nach Frieden und schütten gleichzeitig Öl ins Feuer. Wer Frieden will kann dies sicherlich nicht mit Aufrüstung unterstützen.
Nach dem zweiten Weltkrieg sorgten diplomatischen Bemühungen Österreichs für eine Anerkennung in der ganzen Welt. Für die letzten Erfolge sorgte Sebastian Kurz als junger Außenminister.
Was tut die aktuelle Außenministerin? Sie stärkt der Ukraine ständig und auffallend den Rücken ohne auch nur einmal den Wunsch nach Gesprächen mit Moskau zu äußern. Sie verstärkt damit die in der Politik seit Jahren herrschende Hasswelle gegen die Russen.
Und durch unser Land rollen seit Jahren militärische Ausrüstung Richtung Ukraine. Zumeist in der Nacht und auffallend kaum auf Autobahnen. Wir erinnern uns an einen US-Transport 2024 auf der Straße, der in der Stadt Salzburg unter einer Stadtbrücke stecken blieb und damit ein Totalchaos in der Innenstadt ausgelöst hat. Vergessen?
Die Ukraine löste Krieg aus
Jeder, der sich mit dem Geschehen außerhalb der einseitigen Berichterstattung (selbst der angeblichen Qualitätsmedien) in der Ukraine beschäftigt, weiß dass der weltweit so umworbene Showperäsident Zelinsky jahrelang die russische Bevölkerung aus „seinem“ Land vertreiben wollte und ein Jahr vor dem leider erfolgten Angriff der Russen die Zurückeroberung der Halbinsel Krim (mit Hilfe der USA) plante. Wieder einmal waren es die USA die Unruhe mit schürten.
Verantwortungslose EU-Führung
Die Europäische Union wurde als Friedensprojekt gestartet. Die selbsternannten Führungs-Chaoten sorgten schon bald nach dem Start für eine unheilvolle Beamten-Diktatur. Wer nur ein bischen Einblick in das Geschehen in Brüssel hat, der weiß von dem Paragraphendschungel, der durch die Bürokratisierungs-Welle entstanden ist.
Da offensichtlich alle Länder nach Brüssel im eigenen Land unliebsame und nicht mehr aktuell tätige Politiker nach Brüssel schicken, sind diese nur Marioneten ihrer Parteien.
Opferschaf Zelenski entscheidet!
Die jüngsten Vermittlungs-Bemühungen wurden von der Ukraine untergraben, denn in der Opferrolle auch auf Kosten der eigenen Bevölkerung kann man mit der noch immer starken westlicher Unterstützung mit weiteren Milliarden-Hilfen rechnen. Die Ukraine unterstützt gleichzeitig die EU bei den Bemühungen den unliebsamen ungarischen Ministerpräsidenten bei den kommenden Wahlen in Ungarn „entsorgen“ zu können.
Und Zelenski kann weiter fordern, ja es kann sogar die EU-Staaten und die USA kritisieren.
Und Aussprüche wie jener („Was macht Russen-Gas in Europa?“) von sich geben. Nach den EU-Bonzen hat die Ukraine offensichtlich Russland total auch aus Europa verdrängt. Trotzdem leben noch immer rund 100 Millionen Russen in ihrem Heimatland und die Hauptstadt Moskau ist auf den Landkarten auch noch in Europa zu finden.
Einseitigkeit demokratisch?
Wie in der Gesundheitskrise gibt es zum Thema Russland nur eine offizielle Meinung. Schon bei der Sprengung der neuen Ostsee-Pipline gab man trotz Unlogik Russland die Schuld. Dabei war es doch sonnenklar, dass die Ukraine diese Umleitung verhindern wollte. Und Europa „jubelt“ über die teuren Ersatzlieferungen aus den USA und möchte sich zugleich unabhängiger von den USA machen.
Deutschland als ein Vorreiter der Gegnerschaft gegen Russland hat offensichtlich vergessen, dass es die Deutschen waren die das bisher größte Verbrechen an der Menschheit verbrochen haben.
Alles ohne Rücksicht auf die eigene Bevölkerung, die sich vom Wirtschaftsaufschwung durch totale Aufrüstung (das dazu verwendete Sondervermögen ist nichts anderes als neue Schulden) nichts „abbeissen“ können.
Österreich konnte 1955 bei der Befreiung den Russen nur dankbar sein, sie verzichteten auf einen Bombenhagel auf unsere Städte und waren führend in den Staatsvertragsverhandlung 1955. Deren Idee Österreich und Bayern zusammen zu spannen, um Deutschland eines Tages nicht wieder militärisch aufleben zu lassen, hätte aktuell einen doppelten Sinn gehabt.
So aber darf Deutschland wieder ankündigen die stärkste Militärkraft Europas zu werden. Na super. Und Österreich könnte anstatt Aufrüstung wieder Diplomatie aufleben lassen. Das wäre die beste und kostengünstige Variante.
Aber was stört das die hohe Politik, es geht um das ach so wichtige Wirtschaftswachstum und viel Provision für die Auftragsgeber. Un(Heil) Deutschland!
Ein Blick zurück in die Geschichte
Wann hat Russland den Westen angegriffen? Niemals. Aber es wurde immer selbst angegriffen vom Westen. Auch daher ist es geradezu lächerlich wegen der angeblichen Gefahr durch Russland die totale EU-Aufrüstung zu propagieren – noch dazu mit der geradezu grotesken Bezeichnung Sondervermögen!
Vielleicht ist es jetzt Zeit die Geschichte zu verstehen. Und nicht einfach nur irgendwelche Phrasen zu wiederholen, bevor man Partei ergreift.
Russland greift alle an?
Wer hat in der Geschichte eigentlich wen angegriffen?
1605 Polen nutzt Russlands innere Krise und marschiert ein und besetzt sogar den Kreml für zwei Jahre.
1708 Schweden unter dem Karl XII. greift Russland an und scheitert bei Poltawa. Ende vom schwedischen Großreich.
1812 Napoleon zieht mit 60.000 Mann nach Moskau. Russland brennt lieber die Hauptstadt nieder, als sich zu ergeben.
1853 im Krimkrieg greift Großbritannien, Frankreich und das osmanische Reich Russland an. Wieder ein westliches Bündnis.
1914 Deutschland erklärt Russland den Krieg. Erster Weltkrieg,
Millionen Tote.
1920 Polen marschiert ins Sowjet-Territorium, erobert Kiew und wird aber zurückgeschlagen.
1941 Nazi Deutschland überfällt die Sowjetunion Operation Barbarossa, 27 Millionen Tote in der UdSSR.
Der Kalte Krieg scheint vorbei zu sein.
Die NATO verspricht sich nicht in den Osten auszudehnen und bricht das Versprechen Schritt für Schritt bis an die russischen Grenzen.
1999 bombardiert die NATO Serbien, den engsten Verbündeten Russlands.
2014 in Kiew wird mit westlicher Hilfe die Regierung gestürzt.
Die neue Macht nennt Russen auf der Krim plötzlich Besatzer. Die Krim stimmt aber freiwillig dem Anschluss an Russland zu.
Und was passierte dann?
2015 bis 2022: Der Westen rüstet die Ukraine mit Milliarden Kosten an Waffen auf und sorgt für die Ausbildung der Ukrainer. Es geht nicht mehr um Frieden, sondern um Rückeroberung der Halbinsel Krim.
2022 haben die Russen reagiert, um ein noch größeres Unglück zu verhindern. Wie auch Putin sagte ein Präventivschlag, bevor alles explodiert.
Diese Aktion ist in jeder Hinsicht gescheitert, doch ist dies alles kein Grund, um die Auseinandersetzung zu einem dritten Weltkrieg auszuweiten.
Gerade jetzt, wo man bei Gedenkveranstaltungen zum Ende des Zweiten Weltkriegs die Parole „Nie wieder Krieg“ verbreitet. Wirklich nur alles Show?
Ukraine hat schon längst Krieg verloren
Ein deutscher Repräsentant, der im Dienste der UNO an mehreren Friedensverhandlungen teilgenommen hat, spricht Klartext:
Die Ukraine hat den Krieg und bereits Millionen geflüchtete Einwohner verloren. Die großen Gewinner sind China und Indien, die jetzt die günstige Energie aus Russland geliefert bekommen.
Die USA haben sich - wie schon in anderen Kriegen - zurückgezogen und überlässt der EU die hohen Kosten für die Unterstützung eines korrupten und längst uneinigen Landes.
Nach den seltenen Erden interessieren sich die USA mehr für zukünftige Geschäfte mit Russland, die EU wird wirtschaftlich als Konkurrent in der Weltwirtschaft betrachtet.
Die EU verstösst nicht nur sein Jahren gegen die Charta der UNO, sondern verschuldet sich extrem. Darunter leidet deren Wirtschaftskraft wesentlich mehr, als die Sanktionen Russland in Problemen bringt. Grotesk die Aktionen "Der Willigen" mit Deutschland, Frankreich und England. Was Willigen denn diese Spitzenpolitiker (?) ...
Ein Treffen der Politspitzen konnten bisher keinen Frieden bringen. Zuerst müssen Unterhändler miteinander reden, dann Experten die Ergebnisse realisieren und erst dann hat es einen Sinn die Politikspitzen an einen Tisch zu bringen. Der neueste US-Friedensplan hatte aber wenigstens weitere Treffen ausgelöst..